Tuesday, October 23, 2012

Forestry/Forstwirtschaft

Forests in New York State (late October)/Wälder in New York im späten Oktober

We learned all about forests, tree identification, and tools of the forester today. I wish our nature classes would not always meet over an hour away. It's really tough to get there on time early in the morning, and we rarely make it on time. This morning, driving in lots of rain was no fun, and we were half an hour late. I think the bad weather must have kept most participants at home. There were only two other students. If we hadn't come, the class would have been very small indeed. Normally there are between 10 and 20. We met at the place where we normally go snowshoeing, but of course there is no snow yet. We had the whole building to ourselves and only ventured outside for a short time because of the rain. After collecting leaves outside and looking at trees, we came back inside trying to identify what we had found outside. Mr. S. walked us through the field guide so well that even Veronika could follow along. (These were field guides for serious botanists, not for children). We had found red oak, shagbark hickory, slippery elm, sugar maple, and Norway maple (with tar spots!).

Wir haben heute alles über den Wald, Baumbestimmung und Werkzeug des Försters gelernt. Es wäre schön, wenn wir für unsere Naturklassen nicht immer so weit fahren müßten (meist mehr als eine Stunde). Es ist immer sehr schwierig, frühmorgens mit fünf Kindern zu diesen Klassen pünktlich zu erscheinen und auch heute morgen waren wir vor allen Dingen wegen heftigen Regenfalls eine halbe Stunde zu spät. Das schlechte Wetter hat auch viele andere Familien von der Unterrichtsteilnahme abgehalten. Wenn wir nicht gekommen wären, hätte es nur zwei andere Kinder gegeben. Normalerweise sind es 10-20 Kinder. Wir hatten das ganze Gebäude für uns. Dieses Gebäude kennen wir schon gut von unseren Schneeschuhwanderungen. Nach einer kurzen Zeit draußen, die wir zum Blättersuchen und zur Baumbetrachtung nutzten, haben wir drinnen dann versucht herauszufinden, was wir draußen gesammelt hatten. Herr S. hat uns wunderbar erklärt, wie man einen Naturführer für Bäume und Sträucher benutzt. Sogar Veronika konnte den Erklärungen folgen, was gar nicht so selbstverständlich war, weil diese Führer für Botaniker und nicht Kinder geschrieben waren. Wir haben eine amerikanische Roteiche, einen Schuppenrinden-Hickory, eine Rot-Ulme, einen Zuckerahorn und einen Spitzahorn (mit Runzelschorf!) gefunden. 




We then turned into foresters, measuring tree height with a clinometer, measuring diameter with a tape diameter, measuring the age of a tree with an increment borer, and learning to use the Biltmore stick.

Dann haben wir uns in Förster verwandelt, die Baumhöhe mit einem Neigungsmesser (Klinometer) gemessen, den Durchmesser mit einem speziellen Förstermaßband gemessen, das Alter eines Baumstammes mit einem Zuwachsbohrer bestimmt und gelernt, wie man einen "Biltmore Stick" (einem Försterdreieick ähnlich) verwendet. 


Learning about the tools/Die Werkzeuge kennenlernen

Using a Biltmore stick/Benutzung des "Biltmore Sticks"


 Measuring the diameter of a trunk/Den Durchmesser eines Baumstammes bestimmen


Learning to get an increment borer ready for use/Einen Zuwachsbohrer funktionstüchtig machen

Using the increment borer (No, he did not make a hole!)/Den Zuwachsbohrer benutzen (Nein, er hat kein Loch gebohrt!)

On our way back we stopped at the farm to pick up our last vegetable share for the year. We got unlimited watermelon and eight cauliflowers! Now you know what we will be eating the next days and weeks. We also said good-bye to the cows. See you again next spring!

Auf dem Nachhauseweg haben wir dann beim Bauernhof angehalten, um zum letzten Mal in diesem Jahr unser Gemüse abzuholen. Man durfte soviel Wassermelone nehmen, wie man wollte und acht Blumenkohlköpfe. Jetzt wissen alle, was wir die nächsten Tage und Wochen essen. Wir haben uns von den Kühen verabschiedet: bis zum nächsten Frühjahr! 

This is what we received today./Das haben wir heute alles bekommen.

 Delicata Squash/Delicatakürbis

Picking out 8 cauliflowers/8 Blumenkohlköpfe aussuchen

Watermelon/Wassermelone






We had a wonderful and full day. Time to go to bed. Es war ein wunderschöner und voller Tag. Jetzt ist aber Schlafenszeit.


12 comments:

  1. Liebe Eva,

    das war ja ein toller Tag!

    Sind diese Naturklassen speziell für Homeschooling Familien?

    Liebe Grüße
    Nula

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  2. Kann dich gut verstehen, ich fahre auch nicht gern allzu lange und das noch zu festgelegten Zeiten. Aber wenigstens hat es bei euch Homeschooler-Treffen *seufz*. Ja, ja, ein gutes Mittelmass (nicht zu viele Treffen, nicht zu weit) wäre toll.

    Gibt es im Winter auf "eurem" Bauernhof nichts? Hier gibt es noch Kohl, Karotten, Zwiebeln, Lauch. Manchmal gehen Mitte Winter die Ziebeln oder Karotten aus. Aber Kohl gibt es den ganzen Winter über.

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    1. Ich freue mich immer über diese Treffen, doch muß man meist in die Randgebiete der großen Stadt fahren, wo der Verkehr doch erheblich stärker ist als hier auf dem Land. Das mache ich nicht so gerne, obwohl ich die Gegend gut kenne.

      Nein, im Winter wächst hier absolut überhaupt nichts, nirgends. Dafür ist es zu kalt und zu schneereich. Bodenfrost herrscht hier ja auch bis in den Mai hinein.

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  3. Ja, diese sind nur für solche Familien. Diese Organisation bietet aber auch ähnliche Kurse für alle an, nur zu anderen Zeiten. Die Lehrer unterrichten auch an Colleges und Unis in der Gegend. Wir kennen Herrn S. nun schon ca. 8 Jahre lang. Seine Begleiterinnen (hin und wieder gibt es auch einen Begleiter) haben gewechselt, aber nach dem Tod eines seiner Kollegen, der sich auch um uns Homeschooler gekümmert hat, macht er diese Kurse jetzt.

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  4. Das sieht nach einem interessanten und abwechslungsreichen Tag aus!
    Ach ja, das Thema "lang fahren müssen" hält auch mich oft zurück, an Tätigkeiten teilzunehmen, die z. B. in Museen stattfinden. Dafür sind die Male, wo man es dann doch tut, umso wertvoller.
    Letzte Woche sprach ich am Telefon mit einer Homeschoolingmutter aus Weiter-unten-in-Italien (sie hat 7 Kinder). Sie erzählte mir, dass sie im Vorjahr zweimal pro Woche an einem Angebot von zwei anderen Homeschoolingfamilien teilgenommen haben, die sich regelmäßig trafen, damit die Kinder gemeinsame Unterrichts/Aktivitätenstunden haben konnten. Doch dafür musste sie über 1 Stunde fahren (und dann spätnachmittags wieder heim). Das Mittagessen musste auch mitgebracht werden. Das war alles ziemlich umständlich und sie erzählte, dass sie nun eigentlich erleichtert darüber sei, dass dieses Projekt nach einem Jahr gescheitert sei (unterschiedliche Vorstellungen von Heimunterricht), da es total stressig war: nicht nur das Fahren und das frühe Aufstehen, auch der Druck pünktlich sein zu müssen (darauf bestanden die anderen Familien, aus organisatorischen Gründen), dann die viele Vorbereitung am Tag vorher (Essen einkaufen, vorbereiten zum Mitnehmen, Kleidung für alle, Unterrichtsmaterial usw.). Zudem waren die Kinder (und auch sie) beim Ankommen dann oft schon gestresst oder müde von der Fahrt und dem frühen Aufstehen und Rausmüssen. Am Tag nachher waren sie alle jedes Mal so "fertig" vom ausgefüllten Vortag, dass sie zuhause dann gar nichts mehr Schulmäßiges machen konnten.
    Ich denke mir, es wäre total schön wenn wir, wie ihr, die Möglichkeit hätten, mehr Austausch mit anderen Homeschoolern hier zu haben (aber es gibt ja kaum welche oder die Entfernungen sind zu groß), aber so etwas Regelmäßiges fast schon "wie richtige Schule" oder wie ein "Kurs" wäre mir dann doch zuviel, vor allem wenn es mit so viel Aufwand verbunden ist (wenn's gleich nebenan wäre, wäre es nochmal anders). Die Freiheit, den Tag nach den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen einzuteilen, ist einfach eine der besten Seiten des Homeschooling! :)

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    1. Oh nein, das würde mir sc auch nicht gefallen. Hier gibt es ja einen Co-Op, wo man jeden zweiten Donnerstag Kurse (von Eltern geleitet) mit anderen Homeschooling Kindern machen kann. Das habe ich am Anfang mal probiert, doch fand ich es wie Deine Bekannte, ziemlich nervig und wie Schule! Die Kinder werden auch nach Alter getrennt, aber meine wollten nicht getrennt werden. Ich bin dann auch nie wieder hingegangen, obwohl wir nur den Berg runter müssen, also sogar zu Fuß hingehen könnten. Peter unterrichtet jetzt auch dort, aber nur etwas über Politik. Zu seinen Stunden geht Jonathan hin, aber das reicht dann auch. Ich fahre gern zu den Naturklassen, doch haben wir ähnlichen Aufwand wie Deine Bekannte. Meistens gehe ich dann auch anschließend noch Einkaufen, so daß wir spät heimkommen und dann am nächsten Tag auch ziemlich kaputt sind. Hin und wieder ist eine der Klassen in der Nähe (nur 20-30 Minuten Fahrzeit), das ist dann schon besser. Dafür müssen dann die anderen Teilnehmer sehr weit fahren.

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    2. Ich wollte "so" tippen, habe aber ein "sc" daraus gemacht :).

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  5. Hi Eva,

    Sympathies about the travelling for your nature day. Is it just a once a month get together? When Forest School was running for Benedict's age we travelled an hour to get there and like you we were often late!!

    San xx

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    1. The schedule is different every year, we signed up for three classes for the older children, we might also do the snowshoe class, maple syrup class, and birding class again. You can pick and choose among the classes, you only pay for the ones you attend. There were two in September, but we only did one, one in October, then there will be two in January, one in February, one in April, and one in May. Mr. S. knows so much so all the classes are very fruitful, but the traveling is a pain in the neck. Are you then not doing Forest School anymore?

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  6. No, Forest School was cancelled due to lack of interest.

    To be honest right now it would be impossible to make that journey, my physical health has deteriorated and my back is in crisis ... in order to get up this morning I had to crawl on my hands and knees! Dave has taped my back with physio tape and i'm taking pain meds four hourly.

    I can't remember the last time we did anything productive in the school room and I'm constantly worrying that Benedict is just "coasting." He's also going through this phase of being obsessed with war games ... soldiers, lego star wars, and bombs. His two main scources of friendship contact are just the same, it all seems a bit too narrow for my liking.

    So once again. I'm travelling a well and truly "untrodden path
    though unlike you I feel quite scared of the outcome!

    Love and hugs to you dear friend.

    San xxx

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    1. Oh, San, I feel so sorry for you! Is there nothing that can be done about the back? Are there chiropractors in England? They have helped me more than once in a similar situation.

      Maybe Benedict needs just some structured workbook approach for a year. Just so you cover the basics. Have you thought about enrolling him in a place like Seton? That would give you both a framework for each day, typed lesson plans, quizzes and exams and a report card! I don't know if this would work with the British school system, though. Boys do play these games, but maybe a very structured approach to homeschooling would lessen this behavior. Maybe it would be good for him that he just has to sit down and do certain things each day even when they are not so exciting. I am pretty sure Seton would take the health problems into account and offer some help. Then you wouldn't have to feel like he is not learning anything. You could still add some own materials or enrichment activities if you felt like it.

      Looking forward to our chat, Jonathan informs me it's 5 hours to England, but 6 to Germany!

      Love and hugs to you!!

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