Monday, May 7, 2012

Bear Caves/Bärenhöhlen



Close to the border to Pennsylvania, there are rock formations to be seen that are also called bear caves.  They were used by bears, but are empty caves now.  (There are still bears in the area, though).  They can be reached by steep hiking trails and are fascinating to behold.  These rocks are conglomerates. Toward the end of the Devonian Period, while this region was part of the floor of a shallow tropical sea, streams reaching its shores formed deltas, depositing loads of coarse sand mixed with quartz pebbles. This gravel formed beaches that were shaped by wave action and storms into layers of rounded pebbles distributed over a smooth, sandy floor. When the sediments were buried, water carrying minerals cemented the particles together. Later, the entire region was lifted above sea level and the land began to erode as streams coursed over its surface, cutting valleys and carrying away sediments. The rock cities we see today are generally along high ridges because the sediments that formed them were among the last to be deposited at the close of the Devonian Period some 360 million years ago. Rock cities like these are composed of bedrock that eroded in place; they were, of course, not deposited by glaciers, as is commonly and mistakenly believed (quoted from grow).  To find out more about the geological background take a look here.  We took a hike to a few of those and also entered two caves.  We saw bats, spiders, and a former coyote den inside.  To get inside you need to be small or fairly thin and nimble.  You need to twist and turn to not get stuck.  Or course, it's muddy and there's also quite a bit of water in there.  (You can imagine what our clothes looked like after we were done!).  Without a flashlight these caves are pitch-dark by the way.  We had great fun in spite of rain and mud.  After the hike with our homeschool nature group we had lunch close to a lake.  On our way back we saw two nesting ospreys!  What a wonderful day and we did make it back right in time for Jonathan's and Charlotte's ballet.

In Grenznähe zu Pennsylvania gibt es Gesteinsformationen, die auch Bärenhöhlen heißen.  Sie wurden früher von Bären genutzt, sind aber jetzt leer.  (Es gibt jedoch noch Bären in der Gegend). Man kann sie auf steilen Wanderwegen erreichen und sie sind wahrlich einzigartig.  Diese Felsbrocken sind Konglomerate.  Hier und hier kann man auf Englisch über ihre Entstehung mehr lesen, aber die Kurzfassung ist diese:  Vor ca. 380 Millionen Jahren, gehörte dieser Teil der Erde zu einem tropischen Ozean mit Tagestemperaturen um die 30 Grad!  Flüsse, die das Meeresufer erreichten, haben Sand vermischt mit Quarzkieseln an den Mündungen abgelagert.  Daraus sind dann Strände entstanden, Sedimentsgesteine wurden gebildet.  Plattenverschiebungen sorgten für die Veränderung der Küstenlinie, die Eiszeit bedeckte später die Gegend, aber nicht die erwähnten Felsbrocken.  Die Eiszeit sorgte jedoch für die Erosion der unteren Gesteinsschichten, so daß die ursprünglich geschlossene Gesteinsfläche in die heute zu sehenden "Brocken" zerfiel.  Bei uns im Garten kann man übrigens immer wieder Steine mit Muschel- oder Meerespflanzen finden!  


Wir sind zu einigen dieser Höhlen gewandert.  In den beiden Höhlen, die wir uns näher besehen haben, gab es Fledermäuse, Spinnen und einen verlassenen Kojotenbau.  Um in die Höhlen zu gelangen, muß man entweder sehr klein oder sehr beweglich sein und seinen Körper in alle erdenkliche Positionen bringen, damit man nicht im Eingang stecken bleibt.  Natürlich ist es in den Höhlen auch stockfinster.  Wie gut, daß wir Taschenlampen mithatten.  Wasser und Matsche gehören auch dazu.  Wie wir anschließen ausgesehen haben, bleibt der Phantasie des Einzelnen überlassen.  Trotz alledem und dem immer stärker fallenden Regen haben wir einen wunderschönen Morgen mit unserer Naturgruppe erlebt.  Anschließend gab es Mittagessen bei einem See.  Auf der Rückfahrt haben wir ein brütendes Fischadlerpäarchen gesehen.  Ein toller Tag und wir waren sogar einigermaßen pünktlich zurück, so daß Jonathan und Charlotte zum Ballett gehen konnten.     






On our way!/Auf geht's!





Climbing high/Hochgeklettert



Trillium/Großblütige Waldlilie





      Miriam

Cave entrance #1/Höhleneingang Nr. 1



Entrance #2/Zweiter Eingang



Jonathan emerging/Jonathan taucht wieder auf.

Charlotte disappearing/Charlotte verschwindet.

Charlotte's hand/Charlottes Hand

Water/Wasser







Lunch/Mittagessen

View while eating/Aussicht beim Essen



 Osprey nest/Fischadlernest











9 comments:

  1. Toll - wer findet Höhlen nicht spannend?
    Über Bären muss ich dir mal ausführlicher erzählen.
    Oh, und einen Fischadler fotografieren können - wunderbar! Es ist wirklich ein Glück, der Natur so nahe sein zu dürfen. Könntest du dir vorstellen, in einer Großstadt zu leben und in den Zoo gehen zu müssen wenn man ein Tier sehen will? brrr.

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    1. Oh, ja, vielleicht in einer Email? Nein, ein Zoo ist ja interessant, aber so draußen vor der Tür ist bestimmt echter.

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  2. Just amazing!!! What an experience. My kids would have loved being on this trail. The pictures are all wonderful. They remind of the book "Going on a Bear Hunt", one of my kids favorites. Thanks for sharing. : D

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    1. Thank you, Jenny. Oh, yes, we also like that book. I think it's great that you get to see New York this way and we get to see the West Coast.

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  3. Was für ein toller, erlebnisreicher Tag.
    Welch schöne Landschaft!

    Danke fürs teilen.

    Liebe Grüße
    Nula

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    1. Danke, Nula! Es ist hier wunderschoen, doch auch sehr ärmlich.

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  4. Ein schöner, wenn auch nasser Tag. Der Nistplatz der Fischadler scheint ziemlich riskant.

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    1. Ja, das sah ziemlich gefährlich aus, doch eigentlich müßten die Fischadler das doch wissen, oder?

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  5. Ja, eigentlich, doch passieren wohl manchmal auch Unfälle, erklärte mit C. als ich mit ihm darüber sprach.

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